Twitter

März 27th, 2010

| Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Musikschulbildung, Schallplatten und volle Busse

Mit leichter Verspätung ein zwei Videos zum Nachdenken. Es geht um die Musikschulbildung hier in Deutschland. Ich kann mir auch einfach nicht verkneifen, sie mit meiner eigenen Schulzeit zu vergleichen (meine Schule war quasi Musikschule). Genug gebrüllt (oder auch nicht), schaut mal drüber und hinterlasst einen Kommentar!

Oktober 11th, 2009

Kalinka in Cis

Wozu lernen die Menschen Fremdsprachen? Eigentlich liegt die Antwort auf der Hand: Um miteinander zu kommunizieren. Eine der mehreren Kommunikationsmöglichkeiten ist die Reise. Man packt Koffer, setzt sich ins Auto oder ins Flugzeug und schon bald kann die Kommunikation losgehen – “Bonjour, hello, bonjorno!”.

In der Sowjetunion aber hatte die Regierung ganz andere Vorstellungen von menschlicher Kommunikation – wir sind die Mächtigsten, Wohlhabendesten und Stärksten; unser Land ist riesig und es gibt auch bei uns genug Sehenswürdigkeiten.

Darum war die Reise nach Deutschland oder ins All nur ein Traum. Als wir also in der Schule mit Deutsch angefangen haben, wussten wir ganz genau, dass Bemühungen in Sprachkenntnisse zu stecken reiner Schwachsinn war. Deswegen dachten wir uns unterschiedliche Tricks aus, um uns vor der deutschen Sprache fernzuhalten. Zum Beispiel hatten mein Freund Kolja und ich die Begabung mit Plakatfedern zu schreiben. Zu unserem Glück war unsere Schule ganz neu gebaut und die Wände in den Klassenzimmern nackt. Also bekamen wir von unserer Deutschlehrerin die Aufgabe, Gedichte von großen deutschen Klassikern auf Plakate zu schreiben. Dafür sind wir von Hausaufgaben befreit worden und bekamen trotzdem gute Noten. Ich erinnere mich noch immer daran, wie wir “Lorelei” von Heinrich Heine vier Wochen lang geschrieben haben und uns danach freuten, dass wir einen ganzen Monat in Deutsch nichts gelernt hatten.

weiterlesen »

Oktober 11th, 2009

| Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Paganini war ein kleines Kind

Eine herrliche Parodie auf Musikanten wie Bratscher, Geiger und Dirigenten aus der Sicht von Oleg Zubarev. Und natürlich hatte Paganini nichts drauf, er konnte nichts im Vergleich zu den heutigen Genies (welche beim Musizieren sogar noch genug Grips übrig haben,  an den Playboy zu denken)!